Einsätze


04.01.2017 - Wanderer abgestürzt

 

POMMERN. Ein Wanderer, der vermutlich eine Abkürzung im Wald oberhalb der Weinberge zwischen Pommern und Klotten nehmen wollte, ist am Mittwochnachmittag einen steilen Böschungshang hinabgestürzt und hat sich dabei am Bein verletzt.
Ein Winzer aus Pommern hatte gegen 16.10 Uhr die Polizei informiert, dass er schwache Hilferufe aus dem Wald wahrnehme. Die Hilferufe schienen aus einem höhergelegenen Waldstück aus Richtung Kail zu kommen. In sehr steiler Hanglage wurde ein junger Mann mit einer schmerzenden Beinverletzung gefunden. Er wurde durch die Polizeibeamten erstversorgt.
Die anspruchsvolle Rettung wurde durch die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren aus Pommern, Kail, Treis-Karden und Cochem durchgeführt. Mit entsprechendem Spezialgerät mussten sich die Einsatzkräfte der DRK-Bergrettung aus Cochem mit Unterstützung der Feuerwehrmänner durch das unwegsame Gelände bis zum Verletzten vorarbeiten. Aufgrund der zunehmenden Dunkelheit mussten zudem Teile der Bergungsstrecke durch die Feuerwehr ausgeleuchtet werden. Schließlich gelang es den Verletzten mit einer speziellen Trage zu transportieren und dem Rettungsdienst sowie dem Notarzt zu übergeben. Der junge Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Foto: Polizei Cochem


31.12.2016 - Brand eines Verkaufsanhängers

KAIL. Am Silvestertag um 12:24 Uhr wurde die FFW Kail durch Sirene zu einem Brandeinsatz in Kail alarmiert. Es handelte sich um einen brennenden Verkaufsanhänger, der vermutlich durch einen technischen Defekt eines gasbetriebenen Heizofens entzündet wurde. Durch schnelles Eingreifen konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht  werden.


17.10.2009 - Suche nach vermisstem Mann aus Brieden


BRIEDEN/KAIL. Einen 76 Jahre alten Mann aus Brieden, der seit Freitagnachmittag vermisst wurde, haben Feuerwehr und Polizei am Samstagmorgen lebend wiedergefunden. Stark unterkühlt, aber ansprechbar entdeckten die Retter ihn im Pommerbachtal zwischen Brieden und Binningen. Gegen 9.30 Uhr am Samstagmorgen ging die Meldung bei der Polizei in Cochem ein: Ein 1933 geborener Mann aus Brieden war seit Freitagnachmittag, 15.30 Uhr, von zu Hause weg und bislang nicht zurückgekehrt. Zuletzt wurde der Eifeler gesehen, als er Richtung Binningen ging.

 

Eine große Suchaktion lief an: 45 Feuerwehrleute aus Brieden, Karden, Binningen, Pommern und Kail beteiligten sich daran. Zudem suchten ein Polizeihubschrauber sowie Hunde der Rettungshundestaffel Rhein-Mosel mit. Michael Mosig, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Treis-Karden, und die Feuerwehreinsatzzentrale in Treis koordinierten den Einsatz der Rettungskräfte.

 

Nach ein paar Stunden die Erfolgsmeldung: In einem Feld- und Waldgebiet, im Pommerbachtal zwischen Brieden und Binningen, fanden die Helfer den vermissten lebend wieder. Er war etwas orientierungslos. Zunächst versorgten ein Notarzt und Helfer des DRK den Eifeler medizinisch, ehe er zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dass die Suche nach dem Biedener schnell Erfolg hatte, ist der Cochemer Polizei zufolge vor allem der guten Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, der Rettungshundestaffel sowie den anderen Rettungskräften zu verdanken.

Quelle: Rhein-Zeitung v. 19.10.2009


06. Dezember 2007, 14.30 Uhr:


In einem Schuppen stand ein Fahrzeug in Flammen. Der Brand griff auf den Schuppen selbst und auf das Nachbargebäude über. Trotz der zahlreich alarmierten Feuerwehren wurden der Schuppen und der Dachstuhl ein Raub der Flammen. Die Feuerwehren aus Pommern, Treis, Karden, Cochem und Kaisersesch waren neben uns bis ca. 17.00 Uhr im Einsatz. Die Polizei schätzte den Schaden auf ca. 100.000 Euro. Vor Ort waren auch das DRK, ein Notarzt, die Polizei Cochem, Kripo Mayen, RWE sowie das Kreiswasserwerk.


30.04.2007 - Großbrand in Treis

 

Am 30.04.2007 wurde Kail um ca. 21.00 Uhr über Sirene alamiert. Der Baumarkt Röhrig in Treis-Karden stand in Vollbrand. Alarmiert waren zahlreiche Feuerwehren und Einsatzkräfte der gesamten Region, von denen einige ihren Einsatz erst am 1. Mai in den späten Abendstunden beenden konnten. Im Einsatz waren - laut Röhrig - 500 Rettungskräfte, darunter Feuerwehren aus 31 Orten. Es entstand ein Sachschaden von ca. 9,5 Millionen Euro.