BRIEDEN/KAIL. Einen 76 Jahre alten Mann aus Brieden, der seit Freitagnachmittag vermisst wurde, haben Feuerwehr und Polizei am Samstagmorgen lebend wiedergefunden. Stark unterkühlt, aber ansprechbar entdeckten die Retter ihn im Pommerbachtal zwischen Brieden und Binningen. Gegen 9.30 Uhr am Samstagmorgen ging die Meldung bei der Polizei in Cochem ein: Ein 1933 geborener Mann aus Brieden war seit Freitagnachmittag, 15.30 Uhr, von zu Hause weg und bislang nicht zurückgekehrt. Zuletzt wurde der Eifeler gesehen, als er Richtung Binningen ging.
Eine große Suchaktion lief an: 45 Feuerwehrleute aus Brieden, Karden, Binningen, Pommern und Kail beteiligten sich daran. Zudem suchten ein Polizeihubschrauber sowie Hunde der Rettungshundestaffel Rhein-Mosel mit. Michael Mosig, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Treis-Karden, und die Feuerwehreinsatzzentrale in Treis koordinierten den Einsatz der Rettungskräfte.
Nach ein paar Stunden die Erfolgsmeldung: In einem Feld- und Waldgebiet, im Pommerbachtal zwischen Brieden und Binningen, fanden die Helfer den vermissten lebend wieder. Er war etwas orientierungslos. Zunächst versorgten ein Notarzt und Helfer des DRK den Eifeler medizinisch, ehe er zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dass die Suche nach dem Biedener schnell Erfolg hatte, ist der Cochemer Polizei zufolge vor allem der guten Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, der Rettungshundestaffel sowie den anderen Rettungskräften zu verdanken.
Quelle: Rhein-Zeitung v. 19.10.2009 |