Die Feuerwehrleute versuchten während der Übung, das brennende Stoppelfeld zu löschen. Die Wehren aus Kail, Brieden und Pommern arbeiteten dabei Hand in Hand.
Foto: Patrick Schmitt - Quelle: Rhein-Zeitung
Gruppenbild der Wehren Kail, Brieden und Pommern und der Landwirte
Quelle: Blick Aktuell / Treis-Karden
Übung mit drei Löschzügen - Alarmierungsverbund in Dienst gestellt
KAIL. Bei einer Alarmübung in Kail am Briedener Weg probten die Wehren Kail, Brieden und Pommern ihre Zusammenarbeit mit den Landwirten aus Kail. Simuliert wurde der Brand eines Stoppelfeldes.
Das von Wehrführer Hans-Günter Germayer aus Kail entworfene Szenario began um 18.15 Uhr mit dem Sirenenalarm in Kail. Die Wehr rückte unter anderem mit zwei mit jeweils 5000 Litern Wasser gefüllten Güllefässern aus, welche zwei Landwirte aus dem Ort mit ihren Traktoren zum Einsatzort zogen. Die nachalarmierten Wehren kamen aus Brieden und Pommern. Auch sie brachten gefüllte Güllebehälter und einen selbst gebauten Wasseranhänger zur Brandstelle.
Die Wehren übten unter anderem den Umgang mit Feuerpatschen, den Einsatz von Strahlrohren und die Bergung von verletzten Kameraden aus dem brennenden Feld. Von den Landwirten lernten die Feuerwehrleute, wie mit Traktoren und gefüllten Güllefässern ein Feldbrand gelöscht werden kann. Aufgrund der heißen Temperaturen sicherten Tanklöschfahrzeuge aus Forst und Treis die Übung ab.
Bei der Manöverkritik zeigte sich Wehrführer Michael Mosig erfreut, dass so viele Kameraden an der Übung teilgenommen haben. Er gab zu bedenken, dass es heute nicht selbstverständlich ist, zu jeder Tages- und Nachtzeit genügend Kräfte für Einsätze zusammenzubekommen.
Anschließend stellte der Wehrleiter den dritten Alarmierungsverbund innerhalb der Verbandsgemeinde Treis-Karden offiziell in Dienst. Ab sofort wird dieser Verbund in der Zeit von 6 bis 20 Uhr alarmiert, um die Schalgkraft der Feuerwehren in der vorderen Eifel zu erhöhen.
Die Feuerwehr Pommern hat dabei doppelten Brandschutz sicherzustellen. Sie ist aufgrund der topografischen Lage sowohl im Alarmierungsverbund Mosel als auch im Verbund Vordereifel tätig.